Termine  

Sitzungstermine des Gemeiderats und der Ausschüsse sind dem Bürgerinformationssystem der Gemeinde zu entnehmen - wenn auch  nicht immer rechtzeitig. Dazu die Tagesordnungen und Unterlagen - allerdings erst 5 Tage vorher. Die Termine vieler weiterer Veranstaltungen finden Sie im  Veranstaltungskalender der Gemeinde.

 

 

   

Alternative für Beteiligung

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Der Blick muss endlich nach vorne gehen! / 08.06.13

Schade um die vertane Zeit. Seit über einem Jahr versucht nun der Bürgermeister seine unzeitgemäße und maßlos überzogene „Vision“ im Gemeinderat und in der Öffentlichkeit mit allen Mitteln durchzusetzen. Seine Argumente und Zahlen erweisen sich durchgehend als unzutreffend und irreführend, Fakten werden schlicht ignoriert und die eindeutigen Vorgaben zur Flächenpolitik interpretiert er auf seine ganz eigene Art. Sein nostalgischer Blick geht dabei weit zurück in das vergangene Jahrtausend. Aber wohlweislich wird verschwiegen, dass sich sämtliche Rahmenbedingen fundamental von denen unterscheiden, die 1972 ein Bürgermeister Ohl vorfand. 

Welche Anforderungen die aufgeklärte Informations- und Bürgergesellschaft des 21. Jahrhunderts an kommunales Handeln stellt, ist ihm jedoch bestens bekannt - schließlich ist er vor seinem Amtsantritt vehement für sie eingetreten. Sämtliche Vorgaben aus Politik und Raumordnung verpflichten heute zu Nachhaltigkeit, Transparenz und zur Beteiligung der Bürger an wichtigen Entscheidungen.

Daher müssten  z.B. bei einem Gemeindlichen Entwicklungskonzept die Bürger von Beginn an beteiligt sein. Der Prozess muss zudem konsequent ergebnisoffen gestaltet und durch Fachplanung begleitet werden – alles andere ist Augenwischerei!

Das Verantwortungsbewusstsein der Beteiligten aus dem AUT (Ausschuss für Umwelt und Technik) und dem neuen Wirtschaftsausschuss wird nicht bezweifelt. Wer aber das Geschehen des letzten Jahres verfolgt hat, muss davon ausgehen, dass bereits der Vorentwurf des Entwicklungskonzepts eine ganz eindeutige Prägung erhalten soll. Denn dass sein neues Ziel natürlich auch weiterhin sein altes ist, hat der Bürgermeister öffentlich kund getan.  

Das kleine und extrem dicht besiedelte Waldbronn hat seine verfügbaren Flächenpotentiale innerhalb von nur vier Jahrzehnten nahezu vollständig verbraucht. Die wenigen verbleibenden und unzerschnittenen Freiflächen müssen als Lebensgrundlage unserer zukünftigen Generationen erhalten bleiben.Es ist daher allerhöchste Zeit den Blick endlich nach vorne zu richten! Für nachhaltige kommunale Entwicklung stehen in Landesministerien Fördermittel und begleitende Fachberatung bereit. Vorbilder und gibt es in den Kommunen, für die verantwortungsbewusstes Handeln und partnerschaftliche Beteiligung ihrer Bürger bereits ganz selbstverständlich sind, z.b. im bayerischen Ort Weyarn. Auszeichnungen (z.B. durch die vom Bürgermeister falsch zitierte Bertelsmann-Stiftung) dokumentieren, dass deren „Marken“ wirkliche Substanz haben: echte Zukunftssicherheit, Wohn- und Lebensqualität.

   
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