Termine  

Sitzungstermine des Gemeiderats und der Ausschüsse sind dem Bürgerinformationssystem der Gemeinde zu entnehmen - wenn auch  nicht immer rechtzeitig. Dazu die Tagesordnungen und Unterlagen - allerdings erst 5 Tage vorher. Die Termine vieler weiterer Veranstaltungen finden Sie im  Veranstaltungskalender der Gemeinde.

 

 

   

Alternative für Beteiligung

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„Mitmachen, mitreden und mitentscheiden“

(14.7.15) ...so lautet das Motto, nach dem die Landesregierung viele Beteiligungsprojekte aktiv unterstützt. Dabei geht es um weit mehr als um Volksentscheide: ihr Ziel für Baden-Württemberg ist eine „lebendige Demokratie“, bei der die Bürger nicht nur mitentscheiden, sondern bei wichtigen Planungen auch von Beginn an mitmachen und mitreden dürfen 

Erfahren Sie mehr dazu auf dem Beteiligungsportal der Landesregierung. Lesen Sie dazu auch unsere Veröffentlichung im Amtsblatt vom 16.7.15.

Vielfältige weitere Informationen rund um das Thema "Bürgerbeteiligung" finden Sie hier:

Auf Auf die Gemeinde einwirken – aber wie?

(18.06.15) Wenn sie auf Entscheidungen in ihrer Stadt bzw. Gemeinde Einfluss nehmen wollen oder mit irgendetwas vor Ort unzufrieden sind, würde etwa die Hälfte der Bundesbürger zu ihrer Gemeindeverwaltung gehen, an Bürgerversammlungen oder Anhörungen teilnehmen  oder sich an den zuständigen Gemeindevertreter wenden. Etwa ein Viertel der Befragten würde einen Leserbrief oder eine E-Mail an die lokale Zeitung schicken. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen forsa-Umfrage. Deren Zusammenfassung finden Sie hier.

Von der Gemeindeverwaltung wahr genommen zu werden scheint hierzulande nicht immer einfach zu sein. Immer wieder werden wir von ratlosen und frustrierten Mitbürgern kontaktiert, die mit ihren Anliegen – sei es zu den anhaltenden Baumfällungen oder zu anderen Themen - bei der Verwaltung kein Gehör finden. Wir als Bürgerinitiative können die Entscheidungen des Rathauses nicht beeinflussen. Aber wir haben hier ein paar Tipps für Sie, wie Sie sich Gehör verschaffen können:

Weiterlesen: Auf Auf die Gemeinde einwirken – aber wie?

Doch noch ein Alternativkonzept!

(07.06.2015) Nach der nicht enden wollenden und unsinnigen Hysterie um die Gewerbesteuer hatten viele die Hoffnung auf einen Gegenentwurf zum bedenkenlosen Ausverkauf Waldbronns schon längst aufgeben. Die CDU bringt nun doch einen ins Gespräch: das der Gesundheits- und Touristikgemeinde. Die Grundgedanken dazu sind schlüssig. Sie führen u.a. die Stärken und Potentiale Waldbronns, seine Lage und Funktion in der Region, die Folgen der demografischen Entwicklung und den einheitlichen Wunsch aus allen Leitbildgruppen nach einer qualitätsvollen, grünen Wohngemeinde in einem naturnahen Umfeld zusammen. Wenn dieser diskussionswürdige Ansatz wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig und unter angemessener Beteiligung der Bürger verfolgt wird, kann daraus ein weitestgehend konsensfähiges Konzept für Waldbronns künftige Entwicklung werden.

Mehreinnahmen - die „kalte Dusche“ folgt

(05.06.15) In der letzten Gemeinderatssitzung hat der Kämmerer deutlich gemacht, dass angesichts der Einnahmen „auf sehr hohem Niveau“ aus allen Steuern keinerlei Katastrophenstimmung angebracht ist – ganz im Gegenteil. Zur gestiegenen Gewerbesteuer (siehe eingestellte Erläuterungen und Änderungen) wies er ausdrücklich darauf hin, dass nach Abzug aller Umlagen davon nur ein Drittel zunächst bei der Gemeinde verbleibt. Und dass auch diese Einnahmen nicht ausgegeben werden können, sondern zurück gelegt werden müssen. Denn nach den Gesetzmäßigkeiten des  Finanzausgleichs werden auch sie durch geringere Zuweisungen in den Jahren 2017 und 2018 wieder einkassiert. Aus den Mehreinnahmen von heute wird dann unweigerlich eine „kalte Dusche für Waldbronns Finanzen“.

Nach diesen Erläuterungen des Kämmerers sagte der Bürgermeister zu den Gemeinderäten: „Wir werden alle noch Finanzausgleich-Profis“. Sein Wort in Gottes Ohr! Wie bitter nötig das ist und wie himmelweit unsere Verantwortungsträger davon entfernt sein können, zeigen die jüngsten Äußerungen zur angeblichen Finanzierung der neuen Kita aus den Gewerbesteuer-Mehreinnahmen. Wer - trotz Nachhilfe in Gemeindefinanzen - nicht vorhandene Steuermittel so verplant, wäre als Unternehmer und Gewerbesteuerzahler vollkommen ungeeignet: zwischen Umsatz und Gewinn und zwischen Brutto und Netto sollte man da schon unterscheiden können…

Hochwasserschutz nach dem St.-Florians-Prinzip

(03.05.15) Über Jahre war es um das Planungsungeheuer vom Albtal ruhig. Mehr als 1,2 Kilometer lang und offiziell mindestens 11 Meter hoch soll es oberhalb der Spinnerei 72.700 Quadratmeter FFH-Fläche, 75.600 Quadratmeter Naturschutzgebiet und z.B. auch das Heilquellenschutzgebiet beanspruchen. Sein irreführender Name: „Wiederherstellung des hundertjährigen Hochwasserschutz“, der eigentlich „Erweiterung“ oder „Anpassung an den Klimawandel“ lauten müsste. Denn unstrittig ist, dass der Klimawandel auch bei uns statt findet und z.B. die Regenmengen steigen lässt. Damit steigt die Hochwassergefahr, die durch die fortschreitende Bodenversiegelung noch verstärkt wird. Eingebettet sind die Planungen in einen Hochwasser-Risiko-Management-Plan, der europaweit - und mit entsprechenden Fördermitteln - verfolgt wird.

Im Falle der Alb ist der Umgang damit aber fragwürdig: Normalerweise baut Hochwasserschutz auf drei Säulen auf: a) Technischer Schutz, z.B. Dämme und Rückhaltebecken), b) Flächenmanagement, z.B. Erhalt und Wiederherstellung natürlicher Rückhalte- und Versickerungsflächen, sowie c) Vorsorge wie z.B. angepasste Nutzung gefährdeter Flächen, Bauten- und Verhaltensvorsorge. Eine gute Übersicht über die Schutzstrategien sowie die regionale Hochwassersituation gibt dieser Auszug aus dem Bericht der Stadt Karlsruhe zum Klimawandel (2013, Gesamtausgabe hier). Eine Fülle von allgemeinen Informationen, Links und Beispielen zum Thema findet sich in der Arbeitshilfe Starkregen und Sturzfluten des deutschen Städtetags.

Ettlingen und Karlsruhe aber wollen offenbar eine einfache, rein technische Maximalstlösung (Unterlagen mit Plänen und Daten dazu hier). Der Vorteil wörtlich: "keine Maßnahmen in Ettlingen erforderlich". Sie wurde aus mehreren Vorplanungsvarianten, die alle diesen Grundansatz verfolgten, ausgewählt. So hätten sie nicht nur bei einem statistischen Jahrhunderthochwasser noch völlig trockene Füße, sondern – wie manche Ettlinger Kommunalpolitiker gerne betonen - auch zusätzliche Bauflächen zur Verfügung! Durch die Hintertür sollen so der Natur- und Landschaftsschutz dem im wahrsten Sinne des Wortes uferlosen Siedlungsfraß geopfert werden.

Welch massiver Eingriff in das Landschaftsbild zu befürchten ist führen diese ersten groben Grafiken vor Augen - zur Vollansicht einfach anklicken:

Dass es durchaus verschiedene Sichtweisen zum Hochwasserschutz an der Alb gibt zeigen diese Unterlagen des Umweltschutzamts oder aus dem Gemeinderat Ettlingen.

Weiterlesen: Hochwasserschutz nach dem St.-Florians-Prinzip

Alle müssen Mut zeigen!

(22.3.15) „Mut“ hat der Bürgermeister in seiner Neujahrsansprache von den Mitgliedern der Leitbild-Arbeitsgruppen gefordert. Ihren Mut haben diese bei der Vorstellung ihrer Gruppenergebnisse gezeigt, viel Sachlichkeit, Eigenständigkeit und Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl. In ihren Präsentationen bei der Bürgerversammlung wurden viele übergreifende Gemeinsamkeiten deutlich:

  • Waldbronn wird als hochwertige und naturnahe Wohngemeinde gesehen
  • die Gemeinde soll nach den Bedürfnissen der Waldbronner Bürgerinnen und Bürger weiterentwickelt werden
  • deren Beteiligung soll umfassend gewährleistet werden
  • mit allen Ressourcen soll verantwortungsbewusst und sparsam umgegangen werden - von Flächen über Energie bis zu den Finanzen
  • Bestehende Strukturen sollen angepasst und weiterentwickelt werden
  • großflächige Neuerschließungen werden nicht für erforderlich gehalten
  • für eine geordnete Innenentwicklung sollen Bebauungspläne zu den Ortskernen erstellt werden

Die gemeinsamen Ziele gilt es nun herauszuarbeiten, um die Vielzahl der angedachten Einzelmaßnahmen gewichten und zusammenführen zu können. Ohne realistischen und langfristigen Blick auf die Wahrheiten der Ausgaben- und Einnahmenseite, auf die tatsächlichen Kosten der freiwilligen Einrichtungen und die Zwangsläufigkeiten des Finanzausgleichs, wird das nicht möglich sein. Für die Wohlfühlmitte aus wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit braucht es daher mehr als den Mut und die vielfältigen Kompetenzen der Bürger: den Mut von Politik und Verwaltung zu wirklicher Transparenz, zur Kommunikation und zur konstruktiven Kooperation.

Hier finden sie die zusammenfassenden Präsentationen vom 19. März mit den wichtigsten Aussagen der Arbeitsgruppen sowie deren Konzepte:

 

Nachtrag vom 26. März:

Im Gegensatz zu der sinnentstellenden Darstellung durch die Gemeinde auf ihrer Homepage und im Amtsblatt vom 26. März haben die Arbeitsgruppen weder „Forderungen“ zu einzelnen Maßnahmen aufgestellt noch wurde von ihnen in irgendeinem Zusammenhang auch nur sinngemäß die Formulierung "müssen" gebraucht. Die während der Präsentationen beispielhaft erwähnten Maßnahmenvorschläge sind vielmehr Denkanstöße für die weitere Leitbildgestaltung aus Sicht der jeweiligen Gruppe. Konkretes Beispiel:

Weiterlesen: Alle müssen Mut zeigen!

22 plus 31 macht 230

über 230 Bäume wegen "Gefahr im Verzug" gefällt?

(28.02.15) Bei der Erstellung eines Baumkatasters erfolgt auch eine Erfassung möglicher Baumschäden auf der Grundlage einer Sichtkontrolle. Sofern im Einzelfall Zweifel an der Stand- und Bruchsicherheit bestehen, wird dazu üblicherweise ein qualifiziertes Gutachten erstellt, um das genaue Schadensausmaß und seine Auswirkungen zu ermitteln. Sämtliche Vorgänge und der nächste Kontrolltermin werden im Kataster fortlaufend dokumentiert.

Für die Ortsteile Reichenbach und Busenbach wurde 2008 ein solches Baumkastaster erstellt. Eine weitere tabellarische Auflistung enthält daraus ca. 1.400 Bäume, bei denen die Sichtkontrolle diverse Maßnahmen nahelegte. Nach unserer Zählung waren davon nicht 230, sondern lediglich 22 Einzelbäume mit dem Vermerk Fällung „dringend“ bzw. „wichtig“ ( = Verkehrssicherungspflicht) und 31 Einzelbäume mit Fällung „wünschenswert“ versehen - allerdings ohne Begründung, Autor und Datum. Auf dieser Grundlage führte die Gemeindegärtnerei in den Folgejahren kontinuierlich verkehrssichernde Arbeiten, darunter auch notwendige Fällungen, durch.

Erst unmittelbar vor der letzten Gemeinderatssitzung wurde den Gemeinderäten diese Unterlegen mit Stand 2008 (= ohne weitere Protokollierung des Gartenbauamts) zur Verfügung gestellt und als „Gutachten“ bezeichnet.

Während der Sitzung sagte die Verwaltung öffentlich zu, diese Unterlagen am 26.02. auf der Homepage Waldbronns online zu stellen. Bis jetzt ist dies allerdings nicht erfolgt. Hilfsweise haben wir sie daher als Sammel-pdf (Tabelle baumspezifische Maßnahmen + Baumkataster 2008 + Pläne Reichenbach und Busenbach) für alle Interessierten hier zum Download bereit gestellt. Weitere Infos über Baumaktaster finden sie z.B. auf arbus.de oder wikipedia.

Für viele Waldbronner sind die Fällungen bitter. Noch bitterer, dass die Mehrheit der Gemeinderäte nicht willens war, das Vorgehen nach Gutsherrenart zu beenden und für geordnete Abläufe zu sorgen. Am bittersten, dass alle zeitlichen und sächlichen Umstände eigentlich nur vor den selbst in der Tagespresse nachzulesenden Spekulationen über die Hintergründe einen Sinn ergeben (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigiung der Badischen Neuesten Nachrichten).

Weiterlesen: 22 plus 31 macht 230

Das Sinnvolle vom Machbaren trennen

(27.2.15) Siedlungspolitische Planungen und Entscheidungen „aus dem Bauch heraus“ sind in heutiger Zeit völlig unangebracht. Sie müssen ersetzt werden durch ein strukturiertes und sachliches Vorgehen.

Konsequent sachlich und auf der Höhe der Zeit. Unter dieser Prämisse haben wir ein Konzept zur künftigen Siedlungsentwicklung entwickelt. In der Struktur des geplanten Leitbilds berücksichtigen seine Leitlinien, Ziele und Maßnahmen die heutigen Erkenntnisse der Städteplanung und verfügbare Planungsinstrumente genauso wie das bestehende Leitbild Waldbronns, die übergeordneten Planungsvorgaben oder z.B. den aktuellen Planungstand bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplans durch den  Nachbarschaftsverband Karlsruhe.

Was sie nicht berücksichtigen, sind überkommene Glaubensätze von Verwaltungen, Politik und Interessensgruppen. Und noch nicht mal unsere eigene Position als Bürgerinitiative. Dafür lassen sie alle Optionen offen – sofern sie sinnvoll und am Ende des durch das Baugesetzbuch vorgeschriebenen Abwägungsprozesses vertretbar sind.

Wir halten sie für alle Gruppen für konsensfähig, denen es nicht um Eigeninteressen, sondern um das Gemeinwohl der Gemeinde geht.

Seine Kernaspekte: die sorgfältige und objektive Prüfung von unterschiedlicher Planungsansätze auf der Grundlage konkreter Bedarfsanalysen hinsichtlich ihrer Kosten-Nutzen-Relationen, sowie die enge Abstimmung mit dem regionalen Flächenmanagement.

Seine Innenwirkung: es würde Flächenentscheidungenin Waldbronn professionalisieren, objektivieren und fiskalisch optimieren. So ließe sich das Sinnvolle vom Machbarem trennen. Ein maximaler Nutzen für die Gemeindekasse und umfassende gesellschaftliche Akzeptanz künftiger Entscheidungen wären sicher gestellt.

Seine Außenwirkung: konsequent und sachlich statt beliebig und diffus - Waldbronn könnte sich als richtungsweisendes Vorbild für andere Gemeinden in der Region profilieren. Dafür, dass insbesondere bei der Flächennutzung Ökonomie und Ökologie eine homogene und alle Ressourcen schonende Einheit bilden. Es müsste nur wollen...

Hier finden sie die Leitlinien, Ziele und Maßnahmen - natürlich einschließlich weiterführender Links.

Das Märchen vom wirtschaftlichen Stillstand

(25.01.15) wiederholt wurde - z.B. im Rahmen der Haushaltsreden – sinngemäß behauptet, in der Vergangenheit habe das Wirtschaftsgeschehen in Waldbronn stagniert, weil 20 Jahre keine neuen Gewerbeflächen erschlossen wurden.

Die Wirklichkeit zeigt sich jedoch nicht an der unwägbaren und vom realen Wirtschaftsgeschehen abgekoppelten Gewerbesteuer, sondern beispielsweise an der stark gestiegenen Mitgliederzahl der  Waldbronner Selbstständigen:

Während von 2000 bis 2013 die amtliche Einwohnerzahl um 1,3% sank, stieg die Zahl der Arbeitsplätze um fast 13%, die Zahl der angemeldeten Gewerbe laut Gemeindeverwaltung gar um über 52%. Details zu den relativen und absoluten Veränderungen hier in einer Grafik.

Das in der Raumordnung als reine Wohngemeinde ausgewiesene Waldbronn weist damit bei Produktion, Handel, Handwerk und Dienstleistungen ein ansehnliches und ausgewogenes Wirtschaftswachstum auf, von dem Gemeinde und Bürger vielfältig profitieren. Am meisten von der Tatsache, dass es ohne die teure Erschließung neuer Gewerbeflächen erfolgte! Daran zeigt sich auch, dass heute für die Wirtschaft Volumen wichtiger als Fläche ist – für den Datentransfer in der Informations- und Kommunikationstechnologie der Technologieregion Karlsruhe.

Ganz abgesehen davon: es besteht natürlich keinerlei wie immer gearteter Anspruch darauf, neue Gewerbegebiete erschließen zu dürfen, nur weil ein bestimmter Zeitraum vergangen ist.

Lesen Sie auch unseren Beitrag im Amtsblatt vom 29.01.15

Neue Broschüre "Unternehmensstandorte zukunftsfähig entwickeln"

(23.01.15) Das Motto des Nachbarschaftsverbands Karlsruhe NVK zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans lautet "Fläche ist begrenzt – der Bedarf ist es auch".

Wie begrenzt Flächen sind, weiß nicht nur das kleine Waldbronn. Die Stadt Karlsruhe, der Hauptakteur im NVK, steht seit Februar 2014 unter verstärktem Handlungsdruck: ihr Gemeinderat hatte damals beschlossen, einen erheblichen Teil der angedachten künftigen Gewerbeflächen aus den weiteren Planungen zu streichen (wir berichteten).

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut Für Urbanistik (difu) sowie mit Unterstützung der Architektenkammer, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer hat daher das Stadtplanungsamt und die Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe jetzt ein Handbuch veröffentlicht: Unternehmensstandorte zukunftsfähig entwickeln – Flächenpotentiale gewinnen, nachhaltig bauen, Synergien nutzen (Achtung: das Datenvolumen erfordert etwas Geduld beim Herunterladen. Aber die lohnt sich)

Darin werden Unternehmen, Kommunen und allen anderen Interessierten nicht nur viele Möglichkeiten flächensparenden Bauens aufgezeigt, sondern z.B. auch die daraus resultierenden wirtschaftlichen Vorteile oder Fördermöglichkeiten für Kommunen aufgezeigt. Das Fazit: viele Wege führen zum dem großen Ziel, den Verbrauch von „grüner Wiese“ zu vermeiden - sei es die intelligente Flächennutzung am Standort, die Umnutzung bestehender Gewerbeareale, flächensparendes und nachhaltiges Bauen oder interkommunale Standortlösungen.

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